SPD fordert Rücknahme der Gebührenerhöhung für das Medienzentrum

Die Kritik des Wuppertaler Jugendrings an der Gebührenerhöhung im Medienzentrum ist berechtigt“, so Andreas Mucke, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender.

 „Wir beantragen deshalb im Jugendhilfeausschuss die Rücknahme dieses Beschlusses.“

Die SPD-Ratsfraktion hatte während der diesjährigen Haushaltsberatun-gen der Gebührenerhöhung nicht zugestimmt, weil dadurch die unver-zichtbare Arbeit der Jugendverbände und –einrichtungen massiv behindert würde. Die Ratsmehrheit aus CDU und FDP hat dennoch die Gebührenerhöhung beschlossen. „Die Reaktion des Wuppertaler Jugendrings bestätigt uns in unserer ablehnenden Haltung. Die neue Entgeltordnung bedeutet eine weitere finanzielle Kürzung der Jugendarbeit und gefährdet die außerschulische Bildungsarbeit. Die Forderung des Jugendrings, die Medien des Medienzentrums den Trägern dieser Bildungsarbeit wieder kostenlos zur Verfügung zu stellen, ist berechtigt.“

Die SPD-Fraktion beantragt für die nächste Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 22. Juni daher, die Gebührenerhöhung rückgängig zu machen.

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