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Die SommerUni 2008 wieder ein Hit

Zielgruppe sind Schülerinnen der Oberstufe, Abiturientinnen und Studienbewerberinnen, die zwar überwiegend aus der bergischen Region kommen, aber zum Teil von weit her.

 


Die Wuppertaler SommerUni ist schon seit Jahren ein Publikums-Hit. Zielgruppe sind Schülerinnen der Oberstufe, Abiturientinnen und Studienbewerberinnen, die zwar überwiegend aus der bergischen Region kommen, aber zum Teil von weit her. Zweck ist, den jungen Erwachsenen naturwissenschaftliche und technische Studiengänge und Berufsperspektiven näher zu bringen – von denen gern behauptet wird, sie seien Berufe ausschließlich für die "Männerwelt".


Die SommerUni der Bergischen Universität war auch 2008 wieder ein Hit. Die SommerUni der Bergischen Universität
war auch 2008 wieder ein Hit.



Aus dem breiten Angebot an Vorlesungen und Kursen war eine bestimmte Anzahl obligatorisch zu besuchen – schließlich waren die Teilnehmerinnen für diese Woche vom Schulbesuch befreit. Über 170 Schülerinnen konnten naturwissenschaftliche und technische Fächer und gleichzeitig den Uni-Alltag kennen lernen. Die jungen Frauen wurden von Tutoren betreut, selbst Studentinnen an der Bergischen Universität. Sie standen ihnen beratend zur Seite und halfen, sich im Labyrinth der Universität zurechtzufinden. Tutorin Maike Vieruß hat die SommerUni selbst drei Jahre lang als Schülerin besucht, heute studiert sie Sicherheitstechnik im sechsten Semester. Sie lobt die angenehme Atmosphäre und die Kommunikation mit den anderen Teilnehmerinnen.



Insgesamt bot die SommerUni 65 Vorlesungen und Kurse an, auch aus zentralen Einrichtungen der Uni wie zum Beispiel der Zentralen Studienberatungsstelle und der Universitätsbibliothek. Während einige Kurse überwiegend theoretisch ausgerichtet waren, enthielten andere praktische Übungen und sogar Exkursionen. Beispiel Druck- und Medientechnologie: Der gesamte Arbeitsablauf eines Druckvorgangs mit verschiedensten Druck- und Reproduktionstechniken wurde durch Praxis-Beispiele veranschaulicht. Dieser Präsentation schloss sich eine Besichtigung der Lehrdruckerei der Universität an.


„Die SommerUni bietet früh einen Überblick über technische Studiengänge“, so Dipl.-Ing. Claudio Wilmanns, M.Sc, „und ist vielleicht schon erster Grundstein für eine spätere berufliche Laufbahn. Dabei geht es auch um weiblichen Nachwuchs in Führungspositionen.“ Es wurden mehrere Frauen vorgestellt, Absolventinnen der Wuppertaler Druck- und Medientechnologie, die heute erfolgreich im Beruf stehen.


In der Zentralen Studienberatung hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, allgemeine Informationen über Studiermöglichkeiten und Berufsfelder zu bekommen. Diplom-Psychologin Ulrike Leonhardt stand gemeinsam mit einigen Studenten für Fragen zu Verfügung. Eine Einführung in die Nutzungsmöglichkeiten der Universitätsbibliothek machte Schülerinnen beispielsweise mit Recherchen im Onlinekatalog vertraut.



In Gesprächskreisen wurden den jungen Frauen auch persönliche Erfahrungen von Dozentinnen und Studentinnen vorgestellt, Beispiel eine Gesprächsrunde über Frauen im Ingenieurberuf. Prof. Dr.-Ing. Anke Kahl stellte ihren eigenen Werdegang dar und betonte: „Mut und Wille sind entscheidend!“


Wie kam die SommerUni 2008 bei den jungen Frauen an? Mirjam, Schülerin des Märkischen Gymnasiums Schwelm, fand sehr positiv, so viel über einzelne Studiengänge zu erfahren. Linda, Schülerin der Sophie-Scholl-Gesamtschule Remscheid freute sich ebenfalls über die große Auswahl an Info-Möglichkeiten über Studiengänge und Berufe. Henrike vom Gymnasium Herkenrath in Bergisch-Gladbach beurteilt die SommerUni als informativ und genoss den Einblick ins Uni-Leben. Jessica vom Landrat-Lucas-Gymnasium in Leverkusen gefiel, dass man viele verschiedene Perspektiven aufgezeigt bekam.


Ausgesprochene Schlager waren die Vorlesungen über „Solarzellen aus der Natur“, die gleich dreimal angeboten wurde und immer ausgebucht war, aber auch „Haarfärben und Haare verformen“, „Herstellen und Prüfen von Asphalt“ und „All you need is light: Innovative Experimente mit Licht“. Nicht wenige Teilnehmerinnen besuchten die „SommerUni“ schon zum zweiten Mal. Bei so viel Erfolg kann man wohl davon ausgehen, dass die SommerUni ein Dauerbrenner bleibt.


KATHARINA TIELSCH


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