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Weltabend Togo: Spannender Reisebericht mit Einblicken in Kultur, Sprache und Politik

Internationale Erfahrungen sammeln – mit diesem Ziel absolvierte Valerie Hindenburg nach ihrem Bachelor-Abschluss an der Bergischen Universität ein Volontariat in der togolesischen Hauptstadt Lomé. Ein Jahr lang arbeitete sie in einem Zentrum für Menschen mit Sehbehinderung.

Weltabend Togo: 
Spannender Reisebericht mit Einblicken in Kultur, Sprache und Politik

Internationale Erfahrungen sammeln – mit diesem Ziel absolvierte Valerie Hindenburg nach ihrem Bachelor-Abschluss an der Bergischen Universität ein Volontariat in der togolesischen Hauptstadt Lomé. Ein Jahr lang arbeitete sie in einem Zentrum für Menschen mit Sehbehinderung. Zurück in Wuppertal – inzwischen studiert sie Erziehungswissenschaften – berichtete sie im Rahmen eines Weltabends in der Evangelischen Studierendengemeinde über ihre Zeit in dem westafrikanischen Land. Titel ihres Vortrages: „Von anderen Lebensrealitäten und kolonialen Kontinuitäten“.

Impressionen aus Togo
Foto: Valerie Hindenburg

Die Gäste erlebten eine eindrucksvolle Reise mit Bildern, Geschichten, Musik und Landesspezialitäten. Togo sei ein weitestgehend unbekanntes und sehr kleines Land, erklärte Valerie Hindenburg. Seine Kultur sei mit über 40 Ethnien und über 40 verschiedenen Sprachen allerdings sehr vielfältig. Einige Vokabeln der Nationalsprache Ewe stellte sie vor: woézon looo (willkommen), akpe kaka (vielen Dank), molo molo (langsam, langsam) und natürlich yooo (wird als Zustimmung genutzt). Ebenfalls im Gepäck hatte die Studentin Fotos und Videos, mit denen sie Einblicke in Musik und Tanz, das alltägliche Leben und die togolesischen Fortbewegungsmittel gewährte.

Auch die schwierige politische Lage griff Valerie Hindenburg auf. Togo sei zwar offiziell eine unabhängige Republik, doch die Realität sehe leider anders aus. Starke koloniale Kontinuitäten würden die togolesische Wirtschaft (u.a. durch die Währung Franc CFA) und das Schulsystem immer noch stark an die französische Diplomatie binden. Auch die politische Führung in Gestalt der Familie Gnassingbé, die seit 50 Jahren nach einem Militärputsch an der Macht ist, sei stark umstritten. „In den vergangenen beiden Jahren starben über 20 Menschen bei politischen Demonstrationen“, so die Studentin. „Korruption und die landesweite Wirtschaftskrise tun ihr Übriges.“

Nach diesem umfassenden Überblick endete der Abend gemütlich: Bei togolesischer Musik probierten die Gäste pâte (afrikanischer Maisbrei), Reis, Erdnuss-, Palmnuss-, und Okraschotensauce.

Die Weltabende sind eine regelmäßige Veranstaltungsreihe organisiert von der Evangelischen Studierendengemeinde und dem Akademischen Auslandsamt der Bergischen Universität. Studierende, die sich an der Organisation beteiligen und ihr Heimatland vorstellen oder von ihrem Abenteuer „Auslandsaufenthalt“ berichten möchten, können gerne Kontakt mit Tuulia Telle-Steuber (Studierendenpfarrerin der ESG, info{at}esg-wuppertal.de) oder Nina Phlippen (Akademisches Auslandsamt, phlippen{at}uni-wuppertal.de) aufnehmen.

Impressionen aus Togo
Foto: Valerie Hindenburg


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