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Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Aufführungen in Wuppertal: 9. 10. 12. 13. 14. 16. 17. 18. April 2022 Vorverkaufsbeginn 11. Februar 2022 ab 10:00 Uhr; Tickethotline 0202 563 7666; pina-bausch.de

Mit der Premiere von Orpheus und Eurydike von 1975 schließt Intendantin Bettina Wagner-Bergelt in ihrer letzten Spielzeit am Tanztheater Wuppertal die Wiederaufnahmen zentraler Werke aus den 70er Jahren ab. Die Tanzoper von Pina Bausch mit Musik von Christoph W. Gluck und einem Bühnenbild von Rolf Borzik - zuletzt 1993 in Wuppertal zu sehen, und danach viele Jahre im Repertoire der Pariser Oper – wird ab 9. April 2022 vom Ensemble des Tanztheaters selbst in neuer Besetzung getanzt. Die Form der getanzten Oper steht in jenem Jahrzehnt in der Suche der Choreographin nach einer eigenen Form neben Werken wie Macbeth, Blaubart oder Kontakthof, in denen sie sich auf unterschiedlichste und entschiedene Weise weit von den Konventionen der Tanztradition entfernt.

Orpheus und Eurydike von Pina Bausch steht auch für eine neue und zeitgemäße Lesart der musikalischen Vorlage. „Ich sehe eine große Affinität in Bauschs Realisierung dieses Stoffes aus der antiken Mythologie und der psychologischen Personenführung bei Gluck, der ja in gewisser Weise die Barockmusik reformierte und einen Paradigmenwechsel einleitete, weg von der Typisierung hin zur Individualisierung der Figuren,“ so Wagner-Bergelt. „Es liegt nahe, dass Pina Bausch sich speziell für diesen Komponisten interessierte. Beide waren an der Repräsentation, wie sie die barocke Oper und auch das klassische Ballett kennen, überhaupt nicht interessiert, beide setzen den Fokus auf die Wahrhaftigkeit der Gefühle.“

Für die Inszenierung beider Gluckopern – Iphigenie auf Tauris (1974) und Orpheus und Eurydike (1975) - wagt Pina Bausch einen ungewöhnlichen Ansatz: Sie besetzt die tragenden Rollen doppelt, mit SängerInnen und TänzerInnen, und verbindet eine singende Stimme und einen tanzenden Körper als ganz unterschiedliche Formen emotionalen Ausdrucks. Für die Neueinstudierung 2022 wird die Rolle des Orpheus erstmalig mit einem Countertenor besetzt.

Unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter spielt das Sinfonieorchester Wuppertal, es singt der Opernchor der Wuppertaler Bu?hnen. Ende April bis Anfang Mai geht die Produktion, begleitet vom Ha?ndel-Festspielorchester und der Lauschwerk / AUDI Chorakademie als Gastspiel zu den GLUCK FESTSPIELEN nach Fürth.

Aufführungen in Wuppertal: 9. 10. 12. 13. 14. 16. 17. 18. April 2022 Vorverkaufsbeginn 11. Februar 2022 ab 10:00 Uhr; Tickethotline 0202 563 7666; pina-bausch.de

Es tanzen Pablo Aran Gimeno, Naomi Brito/Emma Barrowman, Daria Pavlenko, Luiza Braz Batista, 
sowie Dean Biosca, Emily Castelli, Maria Giovanna Delle Donne, Taylor Drury, Yosuke Kusano, Reginald Lefebvre, Alexander López Guerra, Nicholas Losada, Blanca Noguerol Ramírez, Claudia Ortíz Arraiza, Eva Pageix, Darko Radosavljev, Pierandrea Rosato, Reika Shirasaka, Ekaterina Shushakova, Oleg Stepanov, Christopher Tandy, Tsai-Wei Tien, Sara Valenti, Tsai-Chin Yu

Es singen Naroa Intxausti, Maxi Sophie Mäder, Vero Miller, Ralitsa Ralinova (Wuppertaler Bühnen), Valer Sabadus, Anna Christin Sayn

Die Probenleitung der aufwändigen Neueinstudierung übernimmt Josephine Ann Endicott, assistiert von Ça?da? Ermi?, die Einstudierung der beiden Solisten für Orpheus übernimmt Dominique Mercy, der die Rolle kreierte.

Für Proben mit den Sänger*Innen zeichnet Bénédicte Billiet verantwortlich. Barbara Kaufmann, Julie Shanahan, Julie Anne Stanzak und Rainer Behr arbeiten mit in Probenleitung und Rollenübergaben.

Michael Hofstetter wirkte und wirkt seit über 30 Jahren als Gastdirigent an zahlreichen Opernhäusern und Festivals, u.a. Houston, London, Kopenhagen, Oslo, Toronto, Hamburg, Hannover, Stuttgart, München und Paris, den Salzburger Festspielen, den Händelfestspielen Karlsruhe, den WRD-Tagen für Alte Musik, den Händelfestspielen Halle sowie der Styriarte Graz. Zuletzt Generalmusikdirektor in Gießen, prägte er zuvor als Chefdirigent das Orchestre du Chambre de Genève, das Stuttgarter Kammerorchester, die Ludwigsburger Schlossfestspiele sowie das styriarte Festspielorchester. Über 30 vielfach ausgezeichnete CDs und DVDs bei Labels wie Sony, Deutsche Grammophon und Oehms-Classics sind bisher von ihm erschienen. Er ist Professor an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

Seit Januar 2020 ist Michael Hofstetter Intendant und Geschäftsführer der GLUCK FESTSPIELE und ist seit der Spielzeit 2021/22 Künstlerischer Leiter des Tölzer Knabenchores.


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