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Denkmalschutz für GOH-Kaserne?

Rats-Resolution der CDU: Einzigartigkeit der Generaloberst-Hoepner-Kasernenanlage im Baustil der 1930er Jahre ist nicht gegeben.

In der nächsten Ratssitzung will die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Wuppertal die jüngst bekannt gewordenen Pläne des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege, die Anlage der Generaloberst-Hoepner-Kaserne unter Denkmalschutz zu stellen, zur Sprache bringen und hat deshalb einen an die Landesregierung gerichteten Resolutionsentwurf gegen deren Unterschutzstellung eingebracht. CDU-Fraktionsvorsitzender Bernhard Simon: "Wir weisen diese Absicht schärfstens zurück. Die nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten notwendige Einzigartigkeit dieser Kasernenanlage im Baustil der 1930er Jahre ist keineswegs gegeben."

Die CDU-Fraktion weist im Resolutionstext darauf hin, daß diese Anlagen damals nach einheitlichen Bauplänen im gesamten Reichsgebiet nach der Wiedereinführung der Allgemeinen Wehrpflicht errichtet worden seien. In anderen Städten unseres Landes (z.B. Düsseldorf) gebe es noch militärisch genutzte Kasernenanlagen "als geschlossene Ensembles aus dieser Zeit der Militärbaugeschichte". CDU-Fraktionsvorsitzender Simon stellt klar: "In der sachgerechten Abwägung der Entwicklungschancen für die Stadt Wuppertal, die durch eine zivile Nachnutzung des GOH-Kasernengeländes gegeben sind, und der Denkmalschutzanliegen, darf im Ergebnis keine Veränderungssperre durch die Denkmalschutzbehörden stehen. Das Prinzip der Verhältnismäßigkeit muß hier gewahrt werden." In der Resolution sollen auf Vorschlag der CDU-Fraktion "alle Bemühungen, die zum Ziel haben, die nicht gerechtfertigte Unterschutzstellung des GOH-Geländes zu verhindern", unterstützt werden.

Die Stadtverwaltung wird deshalb aufgefordert, "alles Erdenkliche zu unternehmen, damit die im Raum stehende Absicht der Fachbehörde keine Rechtskraft erlangt." Die CDU-Fraktion gehe aufgrund der "offenbar starren und unbeweglichen" Haltung der Unteren Denkmalschutzbehörde davon aus, so Simon, daß letztlich nur ein "Machtwort" des zuständigen Landesministers in Form eines sog. Ministerentscheides die geplante Unterschutzstellung der GOH-Kasernenanlage verhindern werde. Simon abschließend: "Mit dieser Resolution wird klar gestellt, daß der Rat nichts für überzogenes Denkmalschutzdenken übrig hat und jede Möglichkeit nutzen will, frühzeitig der Landesregierung seine klare Position zu übermitteln."

28.5.03

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