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Prima Klima

Wir wissen wie! - Schüler-Energietagung stellt Klimaschutzprojekte vor

Schüler-Energie-Agenten auf der Jagd nach überflüssigem Kohlendioxid

Das Thema Zukunft ist zu wichtig, um es den Erwachsenen zu überlassen! Das fanden die rund 360 Schülerinnen und Schüler aus 24 Schulen, die heute an der Energietagung "Prima Klima – Wir wissen wie!" in der Evangelischen Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck teil nahmen. Das Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport hatte gemeinsam mit der Energieagentur NRW Schüler des Landes eingeladen, ihre Projekte zum Klimaschutz vorzustellen. "Die Schülerinnen und Schüler versuchen mit großem Einsatz, unsere ökologischen und energetischen Probleme zu lösen. Auch Erwachsene können von den guten Ideen, die hier vorgestellt wurden, noch etwas lernen", erklärte der Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Städtebauministerium, Manfred Morgenstern.

Es gibt viele Möglichkeiten, das Klima zu schützen - das stellten die jungen Teilnehmer fest. Immer ging es "um den etwas anderen Umgang mit Energie," so Staatssekretär Morgenstern in einer Diskussionsrunde zum Thema "Jugend und Politik". Die Schülervertreter fanden dabei deutliche Worte. Tenor: "Weniger Show, mehr Action - weniger Worte, mehr Taten." Morgenstern reagierte: "Wir Politiker müssen uns darum kümmern, dass Politik auch für junge Menschen verständlich abläuft. Das gilt ganz besonders für Themen, die uns alle betreffen, weil sie sich direkt oder indirekt auf das Ökosystem auswirken."

Unter dem Motto "Von Schülern für Schüler" stellten in Gelsenkirchen sechs Schulen ihre Projekte zum bewussten Umgang mit Energie vor. "Ich wünsche mir an allen Schulen in NRW Schüler-Energie-Agenten auf der Jagd nach überflüssigen Kilowattstunden – Agenten mit der Lizenz zum Sparen," erklärte Prof. Dr. Norbert Hüttenhölscher, Leiter der Energieagentur NRW angesichts der Initiativen: Das Solinger Gymnasium Vogelsang koordinierte ein internationales Projekt zum Einsatz regenerativer Energien in Brasilien. In Zusammenarbeit mit Schulen aus Portugal und Brasilien wurde seit Oktober 2001 die Versorgung von rund 20 Häusern der Trembé-Indianer mit Solarstrom aufgebaut.

Die Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck ist architektonisch als "kleine Stadt" konzipiert. Fachräume, Klassen und Aula sind über eine "Straße" innerhalb des Hauptgebäudes zu erreichen. Die Luftzufuhr für Aula, Schulstraße und Sporthalle wird über Erdkanäle temperiert. Zudem nutzt die Schule Solarthermie.

Durch ein umweltbewusstes Nutzerverhalten und gezielte technische Verbesserungen reduziert die Emilie-Heyermann-Realschule aus Bonn ihren Energieverbrauch: Die Aktion "Denk dran! Licht aus? – Wir sparen Strom!" bringt mit wenig Aufwand große Einsparerfolge. Zusätzlich wurden für "kleines Geld" Energiesparlampen, neue Thermostatventile und automatische Schließvorrichtungen für Türen eingebaut.

Die "Sonnenwerkstatt" ist ein experimentelles Schulnetzwerk, koordiniert vom Gymnasium Frechen: Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen treffen sich in ihrer Freizeit, um Umweltthemen zu bearbeiten. Das Netzwerk stellten Schüler des Gymnasiums Frechen und der Realschule Oberpleis auf der Tagung vor. Das Gymnasium Frechen untersucht die Schwerpunkte "Energiesparen" und "Regenerative Energien". Die Realschule Oberpleis beschäftigt sich im Rahmen der "Sonnenwerkstatt" mit dem Thema Müll und damit, wie man ihn vermeiden kann.

Im Rahmen des Technikunterrichts haben Schüler der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule in Gladbeck Fotovoltaikanlagen geplant und gebaut. Eine auf dem Schuldach fest installierte Anlage und eine dem Verlauf der Sonne folgende Anlage haben die Schüler mit identischen Solarmodulen ausgerüstet. So können sie die Wirtschaftlichkeit der beiden Anlagetypen vergleichen; mit dieser Bilanz lassen sich Fotovoltaikanlagen weiter verbessern.

Die Energieagentur NRW steht Schulen mit einem umfangreichen Beratungs- und Weiterbildungsangebot zur Verfügung. Dieses Know-how ist einsetzbar im Schulunterricht oder bei der energetischen Optimierung des eigenen Schulgebäudes.

Weitere Informationen unter www.ea-nrw.de oder Energieagentur NRW, Impuls-Programm "Bau und Energie", Kasinostr.19-21, 42103 Wuppertal, Tel. 0202/ 24552-60.

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