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Mündliche Kommunikation am Ende?

Nach einer erfolgreichen Laufzeit von vier Jahren (1999 bis 2003) ist die Anschubfinanzierung des Leuchtturmprojekts Mündliche Kommunikation, des einzigen dieses Schwerpunktes in NRW, zum Ende des Sommersemesters ausgelaufen. Über eine Fortführung der Arbeit in der Hochschule ist noch nicht entschieden.

Mit einer "Abschiedsveranstaltung" zogen Studenten, Mitarbeiter, Professoren und Vertreter des Wissenschaftsministeriums und der Landespolitik Bilanz eines erfolgreichen Projekts.

Im Wintersemester 1999/2000 wurde im Rahmen des Aktionsprogramms "Qualität der Lehre" des Landes NRW der Studienschwerpunkt Mündliche Kommunikation (Leitung: Prof. Dr. Neuland) im Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaften eingerichtet. Es ist eins der mehr als 80 innovativen Reformprojekte von überregionalem Interesse, der so genannten Leuchtturmprojekte und wird durch das für Wissenschaftsministerium besonders gefördert. Wie alle anderen Projekte soll es didaktischen und strukturellen Neuerungen der Studiengänge dienen und neben dem Fachstudium zusätzliche berufsbegleitende Qualifikationen schaffen. Grundgedanke der "Leuchtturmprojektidee" ist dabei, die gesammelten Erfahrungen zur Weiterentwicklung der Studienreformbemühungen zu nutzen und erfolgreiche Projektideen auf andere Fachbereiche und Hochschulen zu übertragen.

Unter Leitung von Prof. Dr. Eva Neuland entstand ein Projekt, das mit seinem Angebot sprachpraktischer Übungen und theoriebezogener Seminare zahlreiche Studentinnen und Studenten der Geisteswissenschaften begeisterte. Kommunikative und soziale Qualifikationen gehören heute in den künftigen Berufsfeldern der Absolventen, vor allem in der Wirtschaft, zu den wichtigsten Schlüsselqualifikationen. Sie werden in der akademischen Ausbildung zu wenig berücksichtigt. Deshalb richtet sich das Angebot nicht nur an Lehramtsstudenten, sondern bietet auch Studenten anderer Fächer einen Anreiz.

Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider. So wurden seit Projektbeginn 1200 Teilnehmer gezählt, von denen etwa 25 Prozent aus anderen Fachbereichen kamen. Längst nicht alle Interessenten konnten wegen der großen Nachfrage an den Übungen teilnehmen.

Prof. Dr. Annegret Maack, Prorektorin für Studium und Lehre der Bergischen Universität, lobte die Vorbildfunktion des Projekts und drückte die Hoffnung auf eine mögliche Fortführung aus. Initiativen für eine Verstetigung des Studienschwerpunkts sind von den Projektmitarbeitern bereits gestartet worden.

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