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CDU-Fraktion vor Ort: Fuhlrott-Museum

"Fuhlrott-Museum muß eine Zukunftspersperktive erhalten !"

Auf Initiative und unter der Leitung von Bürgermeister Peter Jung ließen sich bei einem "Vor Ort"-Termin Vertreter der Wuppertaler CDU-Fraktion vom kommissarischen Museumsleiter Dr. Ulrich Schürer und anderen Mitarbeitern durch die Ausstellungsräume führen. Begeistert waren die CDU-Stadtverordneten davon, mit welch hohem Engagement und didaktischem Geschick die Museumsmitarbeiter aus "wenig" viel zu gestalten vermögen. Einblicke gab es auch bei der für die For-schung wertvollen naturkundlichen Fachbibliothek (mit ca. 140.000 Zeitschriften und Büchern) und in das von Bayer bis zum Ende des Jahres "gesponserte" Publikumslabor, das seit Juni 2000 vor allem bei Schulklassen zum "Renner" geworden ist. In der Diskussion mit dem komm.

Museumsdirektor Dr. Schürer, Museums-Mitarbeitern und Vereinsvertretern ging es um die zentrale Frage, wie angesichts der Vorgaben, 400.000 € jährlich (= 40% des Jahresbudgets) einzusparen, zukünftig das Fuhlrott-Museum mit drei festen Mitarbeitern weiter geführt werden kann. Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer, daß trotz der bekannten Vorgaben nach Lösungen gesucht werden müssen, um - die naturkundlichen Ausstellungen im Museum weiter für die Öffentlichkeit zugänglich zu lassen, - den naturwissenschaftlichen Vereinen ihre Heimat "Fuhlrott-Museum" zu erhalten, - das "Fuhlrott-Museum" mit zwei vom Land bezahlten pädagogischen Fachkräften als attraktiven außerschulischen Lernort zu sichern, - die naturkundliche Bibliothek aufrecht zu erhalten, - das Publikumslabor mit seiner biochemischen Arbeit weiter zu führen, - die wertvollen naturkundlichen Sammlungen (z.B. Insekten, Herbare- und Mineraliensammlungen) zu erhalten und zu pflegen.

Dabei könne z.B. die Umsetzung von Über-legungen helfen, durch Zusammenlegung mit dem Stadtbetrieb "Historisches Zentrum" unbesetzte und budgetierte Stellen für das "Fuhlrott-Museum" zu gewinnen und die Leitungsfrage dauerhaft zu klären. Wolf Stieglitz, Vorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereins, machte darauf aufmerksam, daß auch "starke Hilfe" von ehrenamtlicher Seite zu erwarten sei. So hätten sich die Vereinsmitglieder bereit erklärt, 540 Arbeitseinheiten zu leisten, um mit zwei Aufsichtskräften für eine ganzjährige Öffnung des Museums zu sorgen. Zehn Vereinsmitglieder würden die Betreuung der naturkundlichen Fachbliothek gewährleisten. Andere Mitglieder seien für handwerklichen Arbeiten und bei der Ausarbeitung von Ausstellungskonzepten engagiert. Stieglitz: "Der Patronatsverein wird seiner Rolle mehr als gerecht." Vom Förderverein seien Einsparvorschläge in Höhe von bislang 121.000 € gemacht worden. Hierbei sind dauerhafte personelle Einsparungen, etwa auf der Leitungsebene, noch nicht berücksichtigt.

In der Diskussion wurde auch deutlich, daß eine Kooperation mit anderen gleichgerichteten Institutionen (z.B. Neanderthal-Museum, "Zeittunnel" in Wülfrath, Zooschule und Station Natur und Umwelt) insbesondere im konzeptionellen Bereich verstärkt gesucht und entsprechende frühere Initiativen aufgegriffen werden sollten. Bürgermeister Peter Jung mahnte erneut die seit längerem angekündigte Verwal-tungsvorlage zur zukünftigen Ausgestaltung des Fuhlrott-Museums an, das "seine Strahlkraft als Naturkundemuseum für das Rheinland beibehalten soll." Peter Jung: "Die kommunalpolitischen Entscheidungsträger müssen von der Kulturdezernentin endlich eine vernünftige Diskussions- und Entscheidungsgrundlage geliefert bekommen. Nur so wird den für Mitarbeiter und Besucher des Fuhlrott-Museums unerträglichen Spekulationen über die Museums-Zukunft ein Ende bereitet.

Die Politik müsse dann die strategische Entscheidung treffen, ob bei Einhaltung der Sparziele von 400.000 € im Geschäftsbereich Kultur ein "Naturkundemuseum für das Rheinland" zu erreichen sei oder ob nach der Devise "so viel Museum wie durch ergänzendes ehrenamtliches Engagement möglich" verfahren werden müsse, so Jung. Bürgermeister Peter Jung dankte namens der CDU den Mitarbeitern und anwesenden Vereinsvertre-tern für ihr außergewöhnliches Engagement und konkreten Hilfsangebote zur Rettung des Fuhlrott-Museums. F.d.R.

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