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Wer Geld hat, erhält Schulplatz

Die schlechten Ergebnisse der PISA-Studie schreien nach Taten, aber in Düsseldorf geschieht nichts, um die Bildung an unseren Schulen zu verbessern, ärgert sich Brigitte Panetta-Jung, Mitglied der FDP im Jugendhilfe- und Sozialausschuss

Im Gegenteil, jetzt werden sogar die Zuschüsse für die Ersatzschulen kräftig gekürzt. "Die Wahlmöglichkeit der Schulform können sich künftig nur noch Eltern leisten, die den fehlenden Geldbetrag aus eigener Tasche finanzieren können", ärgert sich Brigitte Panetta-Jung, Mitglied der FDP im Jugendhilfe- und Sozialausschuss.

Was aber ist mit den Familien, die auf eine Ersatzschule angewiesen sind, weil staatliche Schulen am Wohnort fehlen? In Wuppertal trifft dies für Eltern mit behinderten Kindern zu. Für behinderte Kinder gibt es viel zu wenige Schulplätze, weshalb ein großer Teil der Kinder aus Wuppertal und Umgebung die Troxler-Schule, eine Ersatzschule, besuchen. Dafür müssen die Eltern, die schon jetzt Schulgeld bezahlen, künftig noch tiefer in die Tasche greifen, um die Bildung ihrer Kinder zu finanzieren. Eine Alternative haben diese Eltern nicht. "Wie will das Land die Schulpflicht der Kinder, deren Eltern das teurere Schulgeld nicht bezahlen können, umsetzen?" fragt Panetta-Jung.

Die Einrichtung neuer öffentlicher Schulen wäre die Konsequenz, doch die kann sich weder die Stadt Wuppertal noch das Land NRW derzeit leisten. "Die Planungen der Landesregierung sind unvernünftig, da die Zuschüsse an die Ersatzschulen für die öffentliche Hand weitaus günstiger sind als die Errichtung eigener neuer Schulen", so Panetta-Jung.

Doch daran denkt die Landesregierung nicht, will sie doch, so vermutet die liberale Sozialpolitikerin, ihre Sparmaßnahmen zu Lasten der Eltern behinderter Kinder durchsetzen.

Die FDP ist erschüttert angesichts dieser rot-grünen Bildungspolitik und sagt den Ersatzschulen in Wuppertal ihre Unterstützung beim Kampf gegen die Kürzungen an.

"Wir können diese kopflose Entscheidung der Landesregierung in Wuppertal nicht rückgängig machen, aber wir werden an der Seite der betroffenen Eltern dagegen protestieren", so Brigitte Panetta-Jung.

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