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Philosophin Prof. Christa Hackenesch gestorben

Die Wuppertaler Philosophin Prof. Dr. Christa Hackenesch ist im Alter von 54 Jahren gestorben.

Prof. Hackenesch war erst vor zwei Jahren als Nachfolgerin von em. Prof. Dr. Günter Wohlfarth an die Bergische Universität berufen worden. Sie zeichnete sich durch besondere Beliebtheit bei ihren Studierenden aus.

Die gebürtige Westfälin Christa Hackenesch studierte in Münster, Freiburg und Frankfurt Philosophie, Geschichte und Soziologie. 1983 promovierte sie an der Universität Tübingen, wo sie einen Lehrauftrag erhielt. Zugleich war sie freie Mitarbeiterin des Bayerischen Rundfunks. 1985 wurde Dr. Hackenesch wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Technischen Universität Berlin und gab ihr erstes Buch heraus: "Die Logik der Andersheit. Eine Untersuchung zu Hegels Begriff der Reflexion" (Athenaeum 1987). 1990 wurde sie Hochschulassistentin, 1998 erfolgte ihre Habilitation ("Selbst und Welt. Zur Metaphysik des Selbst bei Heidegger und Cassirer") an der TU Berlin, wo sie fortan als Privatdozentin tätig war und mit der Arbeit an einer Monographie über Jean-Paul Sartre begann. Ihr Buch über den französischen Philosophen erschien 2001 bei Rowohlt.

Zuvor hatte sie bereits – gemeinsam mit Carl Friedrich von Weizsäcker – "Bin so ausgeworfen aus dem Garten der Natur" herausgegeben (Rowohlt 1984) und war Co-Autorin des "Jugendlexikon Philosophie. Geschichte, Begriffe und Probleme der Philosophie" (Rowohlt 1988). Im Jahr 2000 gehörte Dr. Hackenesch – gemeinsam mit ihrem Doktorvater Prof. Dr. Herbert Schädelbach – zu den Herausgebern des 3. Bandes der Kommentare zu den Hauptwerken Hegels ("Enzyklopädie der philosophischen Wissenschaften", suhrkamp taschenbuch wissenschaft, 2000).

Zum Wintersemester 2005/2006 wurde Prof. Dr. Christa Hackenesch an die Bergische Universität berufen. In einem Nachruf der Universität heißt es, ihr unerwarteter Tod habe einen hoffnungsvollen Anfang am Philosophischen Seminar jäh beendet.

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