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Heißer Mai mit regionalem Starkregen

In Wuppertal, Leichlingen und Wipperfürth fielen hohe Regenmengen

Heißer Mai mit regionalem Starkregen

In Wuppertal, Leichlingen und Wipperfürth fielen hohe Regenmengen

Pressemitteilung vom 21.06.2018

Fast den ganzen Mai über war es heiß und trocken, am Monatsende hingegen gab es Gewitter und Starkregen. Die Niederschlagsaufzeichnungen des Wupperverbandes zeigen, dass fast zwei Drittel der Tage trocken waren, insbesondere in der ersten Monatshälfte. Ein paar Tage mit wenig Regen zeigen sich Mitte und Ende des Monats.
Am 29. Mai kam dann der Starkregen: In Wuppertal beispielsweise regnete es an der Messstelle Barmen in einer Stunde 85 Liter pro Quadratmeter. Das ist so viel wie durchschnittlich im ganzen Monat Mai fällt. In Wipperfürth fielen am 29. Mai 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Der Durchschnitt liegt hier bei 80 Litern im gesamten Monat.
Wie punktuell die Ereignisse waren, zeigt z. B. dass in Wuppertal-Sonnborn am Klärwerk Buchenhofen nur knapp 5 Liter gemessen wurden. Diese Station war im Mai auch die niederschlagsärmste Station im Wupperverbandsgebiet mit 36 Litern, Mittel sind hier 74 Liter.
Niederschlagsreichste Station war die Messstelle an der Schevelinger Talsperre: Hier fielen im ganzen Monat 151 Liter, im Mittel sind es 86 Liter.

Auch in den nachfolgenden Tagen – im Juni – kam es erneut in mehreren Kommunen im Verbandsgebiet zu Starkregen. So wurden z. B. am 10. Juni in Remscheid 75 Liter Regen in ca. 60 Minuten gemessen – auch hier wieder so viel, wie sonst im ganzen Mai fällt.

Wupperpegel in Wuppertal am 29. Mai auf Rekordniveau

Auch der Pegelstand der Wupper spiegelte wider, welche Mengen in kurzer Zeit gefallen sind:
Kurzzeitig und schlagartig innerhalb einer halben Stunde stieg der Wupperpegel am 29. Mai an der Kluse in Wuppertal von 4 auf 193 Kubikmeter pro Sekunde. Das war der höchste gemessene Abfluss in der Wupper seit vielen Jahrzehnten.
An anderen Wupperpegeln war der Anstieg erheblich geringer. Dadurch wurde deutlich, dass Wuppertal von diesem Starkregen sehr lokal und besonders intensiv betroffen war.

Gewässerbetrieb räumt Bachläufe und Durchlässe frei

Die Bereitschaft Gewässerunterhaltung des Wupperverbandes war seitdem unentwegt im Einsatz. Der Gewässerbetrieb hat nach Prioritätenliste bereits an etlichen Bächen Bachprofile wieder hergestellt, Rechen vor Verrohrungen frei geräumt und Treibgut und Geröll aus Bachläufen entfernt. Dies dient nicht nur der Reparatur, sondern der Vorsorge bei erneuten starken Regenfällen. Mit der Aufarbeitung der Verstopfungen an Bächen wird der Wupperverband noch wochenlang beschäftigt sein.
Nicht nur bei Starkregen, sondern ganzjährig führt der Betrieb Gewässer im gesamten Verbandsgebiet des Wupperverbandes rund 10.000 regelmäßige Kontrollen pro Jahr an den Bachläufen durch, insbesondere an Hotspots.

Kommunikation und Eigenvorsorge

Gleich mehrere Starkregen in einer Region kurz hintereinander: Dies zeigt, dass sich Kommunen, Wasserakteure und auch die Bevölkerung darauf einstellen müssen, dass es jederzeit passieren und jeden treffen kann, auch weit ab von Bachläufen. Im Rahmen der Vorsorge vor Starkregen und Hochwasser sind zugleich Information und Kommunikation wichtige Säulen. Zur Bereitstellung von Informationen hat der Wupperverband im letzten Jahr sein Hochwasserportal hochwasserportal.wupperverband.de frei geschaltet. Wenn sich kritische Wetterlagen ankündigen, wird hier vom Hydrologen vom Dienst eine Situationsanalyse und Prognose eingestellt. Darüber hinaus können alle Interessierten kostenlos das Portal nutzen, um sich über einige ausgewählte Pegelstände zu informieren.
Die Bereitschaft der Hydrologie des Wupperverbandes steht bei Ereignissen auch in engem Kontakt mit den Einsatzkräften.

Mit Blick auf den Klimawandel, der künftig häufiger Extremereignisse wie Sturm und Starkregen bringen kann, ist jeder Eigentümer oder Mieter gut beraten, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und zu prüfen, welche individuellen Vorsorgemaßnahmen er treffen kann.
Hilfestellung dazu liefern z. B. der Hochwasserpass des HochwasserkompetenzCentrums Köln e. V. unter www.hochwasser-pass.com, oder die Homepage des Wupperverbandes www.wupperverband.de unter dem Stichwort Hochwassermanagement.

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