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Zukunft unsicher: Nachhilfeinstitute befürchten Zuschusskürzungen

Schon seit einigen Jahren finanziert das Jobcenter Nachhilfe für Kinder und Jugendliche über das Bildungs- und Teilhabepaket.

Aktuell plant das Jobcenter Wuppertal eine Reduzierung der Zuschüsse für Einzelnachhilfe pro Stunde von 40 auf 30 Euro. Die Nachhilfeinstitute wurden zwar darüber informiert, eine Begründung wurde ihnen jedoch nicht genannt.

Marcel Gabriel-Simon, sozialpolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion:
 „Einzelnachhilfe bringt in der Regel ein höheres Maß an Leistungsverbesserung, ist also sehr sinnvoll. Wir GRÜNE setzen uns für diese Nachhilfe ein, weil die schulische Förderung der Kinder nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen darf. Deshalb finden wir es bedauerlich, dass das Jobcenter die Finanzierung um ein Viertel pro Stunde kürzt. Es gibt Befürchtungen, dass ein Teil der Nachhilfeinstitute ihr Angebot reduzieren oder komplett einstellen muss, weil sie die Finanzierung unter den neuen Rahmenbedingungen nicht halten können.

Um die Hintergründe zu erfahren, haben wir eine Anfrage zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit am 20.08.2018 gestellt. Wir halten die Angebotsvielfalt der Nachhilfeeinrichtungen in Wuppertal für wichtig und möchten sie aufrechterhalten. Eltern und Kinder sollen eine Auswahl an Angeboten haben. Speziell die Informationspolitik des Jobcenter Wuppertal erscheint uns in dieser Angelegenheit stark verbesserungswürdig.“

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